Pädagogische Hochschule

„Music in English – YES!“

Der Auftakt war ein Erfolg: Ende Oktober trafen sich Musik- und Fremdsprachenlehrer aller Schulstufen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen, beide Fächer sinnvoll im Unterricht zu verbinden. Am Vormittag gab es informative Inputs auf hohem Niveau. Dr. Charlott Falkenhagen befasste sich in ihrer Dissertation intensiv mit Content and Language Integrated Learning im Fach Musik. Ihr gelang es, praxisnah wichtige Erkenntnisse aus der Forschung vorzutragen, die all denen Mut machen, die CLIL als eine Chance für das Fach Musik sehen und Musik als Chance für CLIL.

Christian Cabernard, ein Student der PH FHNW, interviewte im Rahmen seiner Masterarbeit Schüler nach einer Unterrichtsreihe über Michael Jackson. In seinem Kurzvortrag machte er deutlich, dass die meisten Schüler Musikunterricht auf Englisch als motivierend empfinden. Manche meinten sogar, Inhalte besser zu behalten, weil sie sich mehr konzentrierten.

Nachmittags erlebten die Teilnehmer an Beispielen wie „Skyfall“ und Rock’n‘Roll hautnah, wie sie die Fremdsprache im Musikunterricht erfolgreich und zielorientiert einsetzen können.

Die Initiatorinnen des CLIL-Day Musik waren die Professur für Musikpädagogik im Jugendalter der PH FHNW und das Pädagogische Zentrum Basel-Stadt (PZ.BS). Sie haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen eines Lehrentwicklungsprojektes, CLIL-Musik-Interessierte aktiv zu unterstützen, ein CLIL-Musik-Netzwerk aufzubauen und gemeinsam mit Studierenden und Lehrpersonen CLIL-Musikmaterialien zu entwickeln. Interessierte können sich auch jetzt noch gerne melden: gabriele.noppeney@fhnw.ch.