Pädagogische Hochschule

"Deplatziert!" - Ein Bericht zum Workshop am 8. März 2018 in Brugg

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Abstand.

 

 

Auf Abstand gehen,

sich annähern.

 

 

Nähe und Distanz

 

 

Emotional, unberührt, bewegt oder still.

 

Bewegungen prägen unseren Alltag, formen Beziehungen zwischen Menschen, sind mehrdeutig, aber nicht selten schwierig zu interpretieren. Doch trotzdem sind Abstände zwischen Personen und deren Körperhaltung enorm wichtig für unsere zwischenmenschliche Kommunikation. Sie können Freude, Offenheit, Kontaktfreudigkeit ausdrücken, aber auch stellvertretend für Abweisung oder (Berührungs-)Ängste stehen.
 

Claudia Wagner, Leiterin des Studiengangs Rhythmik und Bewegung an der Hochschule der Künste Bern leitete den Workshop der Reihe «Musik und Mensch» unter dem Motto «Deplatziert» gekonnt an. Sie wusste die Teilnehmenden für die Beschäftigung mit dem eigenen Körper, für ungewohnte Situationen zu öffnen und die Eigen- und Fremdwahrnehmung zu schärfen.
 

Bewegungen, Abstände, verschiedene Gangarten etc. und die Gesellschaft mit deren Kultur beeinflussen sich wechselseitig, teils begründen sie sich sogar gegenseitig. In der Beschäftigung mit dem eigenen Körper, der Wahrnehmung eigener Verhaltensweisen, sowie in der Begegnung mit anderen Menschen und deren Kultur liegen viele Erkenntnisse verborgen, die es gilt hervorzulocken.

Dieser Workshop öffnet die Sinne für Anderes, schafft Brücken zu anderen Disziplinen und macht schlussendlich vor allem Lust sich mit Bewegung und Begegnung von Eigenem und «Fremden» zu beschäftigen. Eben verrückt und verrückend zugleich!

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Samuel Marti, ISEK

 

 

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